Das ehemalige Forsthaus Klunker im Hohwald
Das ehemalige Forsthaus Klunker befindet sich am Westrand des Hohwaldgebietes. Im Jahre 1712 kaufte die sächsische Regierung 10 000 Schragen Tannen- und Buchenholz, das entspricht etwa 80 000 m³, von dem Putzkauer Rittergutsbesitzer. Dieses Holz wurde über die Polenz zur Elbe geflößt. Um Wohnraum für einen Förster und Aufenthaltsräume für die Holzfäller, Fuhrleute und Flößer zu schaffen, ließ der Rittergutsbesitzer das Forsthaus errichten. Diese Art der Nutzung hielt noch ca. 200 Jahre lang an. Danach wurde es als Wohnhaus, Gasthaus und später auch als Kinderferienlager genutzt. Heute befindet sich das Forsthaus in Privatbesitz, wird aber zur Zeit leider nicht bewirtschaftet.
Ansichtskarte aus dem Jahre 1900.
